Heidelberg

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Der Aufstieg zum Schloss (nehmen Sie nicht die Bahn und gehen Sie unbedingt über den Schlossgarten) ist zwar eine ausgesprochen steile Angelegenheit, aber man wird mit einem wunderbaren Blick auf die Stadt belohnt …

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… und natürlich auf das Heidelberger Schloss. Das Schloss. Wahrscheinlich nach Neuschwanstein das bekannteste in Deutschland.

Das Schloss selbst stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, wurde 1689/1693 von französischen Truppen schwer in Mitleidenschaft gezogen, dann wollte man es wieder aufbauen, bis 1764 ein Blitzschlag der Anlage endgültig ein Ende gesetzt hat.

Seither dient es als malerisch-romantische Kulisse für unzählige Touristen aus zahlreichen Ländern aller Kontinente, was ja auch was ist.

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An manchen Stellen macht das Heidelberger Schloss einen ziemlich ramponierten Eindruck. Aber das hat auch sein gutes: man kann sehr schön sehen wie dick diese Mauern sind. Geholfen hats aber anscheinend am Ende doch nicht.

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Durch das kleine Häuschen, das eigentlich ein Tor ist, gelangt man (nachdem man vorher im Gebäude gegenüber einen Passierschein erstanden hat) in den Innenhof des Schlosses.

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Der Innenhof ist besser erhalten als man von außen vermuten würde. Es gibt hier Gebäude mit Dach, Fenstern, Strom, fließendem Wasser und neuerdings sogar Internet. Links ist der Eingang zum Apothekermuseum, eine sehr lehrreiche Institiution.

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Im Apothekermuseum hängt ein Krokodil, das anscheinend zur Standardausrüstung von alten Apotheken oder vergleichbaren alchimistischen Einrichtungen gehört. Das Vieh hat sich allerdings standhaft geweigert, in den Focus der Kamera zu rücken, vermutlich die Folge eines frühneuzeitlichen Schutzzaubers.

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Die Stadt hat natürlich noch mehr zu bieten als das Schloss, zum Beispiel die Brücke über den Neckar, von der aus man einen sehr schönen Blick auf die Gegend hat.

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Und natürlich tolle Häuser wohin man guckt.